BIOGRAFIE: JOHN BLACKWOOD


Bio von Dr. Med. John Blackwood

Potrait von Dr. Med. John Blackwood
  • Name John Blackwood
  • Geburtsdatum: 31. Dezember 2920
  • Geburtsort: Rytif / Stalford Bremen II
  • UEE Status: Citizen
  • Dienstzeit: 11/38 -12/42 Mit Auszeichnung aus dem Militärdienst ausgeschieden aufgrund von
  • Medikamentenmißbrauch und Krankheit.
  • Aufgrund der Auszeichnung, blieb der Status "Citizen" erhalten.
  • Medizinstudium: 06/39 - 12/42 MacArthur Kilian V / 01/43 - 08/49 Scaliger-Schule der Medizin (Rhetor II (Persei))
  • Haarfarbe: Schwarz
  • Augenfarbe: Gelb
  • Größe: 181 Zentimeter
  • Gewicht: 79 Kilogramm
  • Aktueller Wohnort: Arccorp/ Stanton System

Besonderheiten, Gewohnheiten -

  • Hobbys: Menschen analysieren, medizinische Berichte, züchtet Rosen (Altirdische-Planze), sammelt Kaffeebohnen
  • (schlechte) Angewohnheiten: Zynisch, trinkt zu viel Kaffee, nimmt Medikamente, ist sehr romantisch
  • Talente: Er ist auf dem Gebiet der Medizin eine Koryphäe. Kann anhand geringster Symptome erkennen was mit dem Patienten fehlt. Spricht mehrere alt irdische Sprachen
  • Tics, Marotten: Verfällt von einem Extrem ins andere, mal redet er zu viel, mal kaum etwas, blockt Fragen zu seiner Kindheit und Familie sofort ab, wirkt traurig beim Anblick von Erntemaschienen
  • Freizeitgestaltung: Widmet sich fast zu 100% der Forschung von Medizinischen Mitteln und auch der Herstellung von Drogen
  • rätselhafte Züge: Verschwindet unangemeldet und bleibt Tagelang verschollen, wirkt manchmal abwesend und apathisch
  • hervorstechender Charakterzug: hilfsbereit, freundlich, emphatisch, sachlich

Geschmack -

  • Bücher: Medizinische Werke von verschiedenen großen und bedeutenden Ärzen, Professoren und Wissenschaftlern, ein Buch über Rosenzucht
  • Musik: keine Besonderen vorlieben-
  • Farben: Schwarz -
  • Kleidung: Modisch sehr eigenwillig, aber meist unauffällig, Hauptsächlich Dienstkleidung -
  • Essen/Trinken: Lieblings Speise Italienische Küche (Erde)
  • Lieblings Getränke: Kaffee (halb Kaffee, halb Milch 2x Sweets) aus Bremen
  • Lieblings Alkohol: Kein Alkohol
  • Er liebt: Seine Arbeit und seine Freunde
  • Er hasst: Harte körperliche Arbeit, bevormundung, Befehle zu empfangen und seinen Bruder


Inoffizielle Hintergrundgeschichte

John Blackwood wurde am 31.12.2920 auf Rytif (Bremen II) als einer von 2 Söhnen von Arcon und Sybil Blackwood geboren.


1. Teil Die Zwillinge

John und Cogan, eineiige Ziwllinge, die sich äußerlich praktisch nicht voneinander unterscheiden,
lediglich bei den Muttermalen konnten sie von Ihrer Mutter auseinander gehalten werden, sie ähnelten sich so sehr,
dass selbst Arcon Blackwood, der Vater von den beiden, Probleme hatte zu erkennen, wer von den beiden nun vor ihm stand.

Dies nutzen die beiden Jungs natürlich aus, um zuhause und in den benachbarten Farmen Schabernack zu treiben.
Sie waren tatsächlich nicht zu unterscheiden....äußerlich, doch Cogan..... war manchmal anders, sonderbar, fast schon etwas gruselig.
Wahrscheinlich war dies auch der Grund, weshalb John der heimliche liebling war, bei Sybil und Arcon, aber auch in der Nachbarschaft.

Es war für Arcon und Sybil ein Traum und ein Schock zugleich, sie wünschten sich ein Kind, das es dann Zwillinge wurden stellte die jungen Eltern vor eine große
Herausforderung, doch es war immer genug von allem da und sie waren glücklich, doch dies ist nur die halbe Wahrheit.

John, immer hilfsbereit, lieb, höflich, etwas eigenwillig, aber immer kontrolliert. Er war clever, hatte er etwas angestellt, schob er es Cogan in die Schuhe und
alle glaubten ihm, er war schließlich ein Engel.
Cogan war anders, irgendwie seltsam.
Eines Nachts wurde Arcon durch ein Geräusch geweckt, er fühlte neben sich seine Frau, sie schlief tief und fest.
Er machte das Licht an und erschrak, vor dem Bett stand Cogan mit einem Messer in der Hand, starrem Blick und bleich wie der Tod.
Blut tropfte von dem Messer auf den Boden.
Er war sich zum erstenmal sicher, das Cogan vor ihm stand und nicht John.
Arcon sprang auf, nahm ihm das Messer aus der Hand und rannte als erstes in das Kinderzimmer, sah John friedlich im Bett schlafen....kein Blut, er atmet.
Sybil, die zwischenzeitlich ebenfalls wach wurde, kam mit Cogan dazu und fragte ganz verschlafen, was los sei.
Arcon war einerseits erleichtert, aber er packte den gerademal 8 jährigen Cogan grob an der Schulter und schrie ihn an...."WAS HAST DU GETAN?"
Dabei fiel ihm das Licht im Stall auf....er lief sofort zum Stall und er sah das eigentlich schwangere Tier, aufgeschlitzt auf dem Boden, daneben das tote Kalb.

Es konnte so nicht einfach weitergehen und sie beschlossen mit Cogan zu einem Psychologen zu gehen, um herauszufinden, was mit ihrem Kind nicht stimmt.
"Wahnvorstellungen und Tagträume, dazu kommt noch starke Eifersucht auf seinen Bruder John" hieß die Diagnose des Psychaters.
Das könne man sehr gut mit Medikamenten behandeln, allerdings wird Cogan wahrscheinlich immer auf diese angewiesen sein.
John hingegen lebte eine, im Vergleich, unbeschwerte Kindheit und ging täglich zur Schule, Cogan allerdings nicht, er durfte nicht, er wurde zuhause privat unterrichtet.

2. Teil Der Unfall

Die beiden Brüder, nun 10 Jahre alt waren so gleich und doch so verschieden.
Arcon und Sybil versuchten so gut es ging, beide gleich zu lieben, dank der Medikamente von Cogan, fiel das nun auch wesentlich leichter und der schlimme Vorfall im Stall
geriet immer mehr in Vergessenheit.

Es war ein herlicher Tag, es war angenehm warm und der Wind hauchte sanft über die Felder von Rytif, lachend spielten John und Cogan im hohen Gras, während Arcon und Sybil
sich gegenseitig auf einer Decke neckten.
Sie waren nun tatsächlich eine glückliche Famlie.
Lachend und singend stieg Cogan auf die große Erntemaschiene seines Vaters, die Beine viel zu kurz um an die Pedale zu kommen, tat er so, als würde er fahren, John spielte mit und stellte sich provokant vor die riesige Maschiene, als wolle er seine Eltern beschützen.
Cogan startet das Ungetüm, die Maschiene bewegt sich automatisch nach vorne, panisch drückt Cogan einige Knöpfe und schaltet die großen Messer unterhalb der Maschine an.
Arcon schreit "Brems doch"...Die Schreie verstummen, nur Cogan singt manisch weiter.
Immernoch singend, springt Cogan von der weiterrollenden Maschine, die kurz darauf an der Hauswand zum stehen kommt.
Wie im Wahn, packt Cogan die überreste seiner Familie in Kisten und Säcke, schafft diese ins Haus, klopft sich die Hände an der Hose ab, als wäre er gerade mit der Arbeit fertig geworden.
"Es war ein Unfall" murmelt er immer wieder.....und übergießt die Einrichtung mit einem Brandbeschleuniger, zündet es an und geht nach draussen.
Es wird langsam dunkel, als Cogan vor seinem brennenden Elternhaus steht, in dem seine Mutter, sein Vater und sein Bruder in Einzelteile, zermatscht in Säcken verpackt liegen.

Die Flammen schlagen nun höher und Cogan wendet sich mit einem Schulterzucken ab, säufzt und läuft auf die ankommende Josephine zu.
Josephine ist vom Nachbarhof und sah die Flammen aus ihrem Küchenfenster und lief sofort rüber zum Hof der Blackwoods.
Sie lief auf Cogan zu, dieser mit starrem Blick, sichtlich geschockt, fragte sie...."John, oder Cogan?"....Cogan blickte zu ihr auf und antwortete...."John"....sie nahm ihn tröstend in den Arm, drückte ihn fest an sich, dann wiederholte er nochmal "Ich bin John"....tränen liefen ihm über das Gesicht, der Ansatz des Lächelns ist niemandem der mittlerweile dazugekommenen aufgefallen.

3. Teil Cogan lebt

Nach Untersuchungen zur Brandursache fand man 2 Ringe in der völlig abgebrannten Ruine.
Arcon und Sybil wurden für tot erklärt.
Auch nahm man an, dass Cogan in den Flammen gemeinsam mit seinen Eltern ums Leben kam.
15 Jahre vergingen, bis John eines Tages während einer Durchsicht von Akten im Krankenhaus, über den Namen Cogan Blackwood stolperte.
Bilder schossen in seinen Kopf, ein brennendes Haus....da war....sonst nichts, sein Bruder Cogan lebt also.
Er beauftragte einen Headhunter, der Cogan ausfindig machen soll, um ihm dann einen Job anzubieten, das ganze ergab keinen
Sinn, doch etwas brachte ihn dazu.
Unbewusst und tragischerweise gab John seinem Bruder die Schuld am Tod ihrer Eltern, jedoch ohne es jemals auszusprechen.